Ziele des Forschungsprojekts

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung, Erprobung und Evaluierung eines Modells einer weiterentwickelten und erweiterten alternativen Betreuung für kleinere und mittlere Betriebe (30-70 Beschäftigte). Das Modell soll mit den vier Unfallversicherungsträgern (BG RCI, BGHW, VBG & Unfallkasse Hessen) entwickelt und erprobt werden.

Das Modell soll

  • die bedarfsbezogene Präsenz von Sifas, Betriebsärzten und anderen Professionen vor Ort verbessern,
  • die Unternehmer einbeziehen und die Führungsqualität verbessern und Beteiligungsansätze stärken (die Mitbestimmung bleibt davon unberührt),
  • die Kooperation der Betriebe mit den UVT verbessern und neue Impulse für die Steuerung der Tätigkeit der Aufsichtspersonen geben,
  • Erfahrungen mit einer wirksamen Einbindung weiterer Professionen sammeln und evaluieren.

Aktueller Stand des Projekts

Das Projekt hat eine Laufzeit von Juli 2018 bis Juni 2021. Auftraggeber ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV). Die Projektleitung liegt bei der FSU Jena (Prof. Dr. R. Trimpop) und systemkonzept ist für die Entwicklung der Konzepte und Materialien im Projekt zuständig.

Das Modell soll in 100 Mitgliedsbetrieben der BG RCI, BGHW, VBG und Unfallkasse Hessen erprobt und evaluiert werden.

Wesentliche Konzepte und Instrumente des Modells sind seit 2018 bereits entwickelt. In 2019 werden die Betriebe sowie die Personen aus dem Betreuungsmanagement akquiriert. Im Herbst werden die Führungskräfte-Qualifizierungen starten. Die Erprobung und Evaluation in den Betrieben laufen etwa 2 Jahre.

Weitere Infos finden Sie ab April 2019 auf unserer Projekt-Homepage: www.alternative-betreuung-plus.de

Für Fragen und bei Interesse wenden Sie sich bitte an: