Bedarf an Betreuungsleistungen von Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland

In diesem Forschungsprojekt wird ermittelt, ob und in wieweit genügend Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit den benötigten Qualifikationen für die gegenwärtigen und zukünftigen Betreuungsaufgaben zur Verfügung stehen.

Kurz: Haben wir (auch in 10 Jahren) genug und die „richtigen“ Fachkräfte für Arbeitssicherheit?

Auftraggeber ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) - Forschungsprojekt F2388 - in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Vorgehen

Durch Literaturanalyse werden die relevanten Einflussgrößen auf den inhaltlichen und kapazitiven Bedarf und Bestand von Betreuungsleistungen durch die Fachkraft für Arbeitssicherheit gegenwärtig und zukünftig ermittelt.

Auf dieser Grundlage erfolgen

  • Experteninterviews zur Einschätzung der Einflüsse,
  • Recherche, Analyse und Aufbereitung verfügbarer Datenbestände, die für die Berechnung des Bedarfs und der Kapazität an Betreuungsleistungen durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit erforderlich sind,
  • eine Onlinebefragung der Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

Die gegenwärtigen und aus den zukünftigen Wandlungstrends absehbaren Herausforderungen an die Fachkräfte für Arbeitssicherheit werden ihren verfügbaren Kompetenzen gegenübergestellt. Der gegenwärtige und zukünftige Betreuungsbedarf durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit wird den verfügbaren Kapazitäten gegenübergestellt. Dazu werden Gegenwarts- und Entwicklungsszenarien (Zeithorizont: 10 Jahre) modelliert, um Ungenauigkeiten und Unsicherheiten auch aufgrund der schwierigen Datenlage abbilden zu können.

In der Bilanzierung wird ermittelt, ob Betreuungslücken bestehen und wie sie sich entwickeln.

In einem Workshop werden die Ergebnisse den interessierten Kreisen vorgestellt sowie Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Ergebnisse des Projekts werden veröffentlicht.

Das Projekt startete im April 2016 und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. 

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Projektleitung
Christof Barth

0221-56908-15 
0163-5690815

christof.barth(at)systemkonzept.de

Die Bearbeitung des Projekts erfolgt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Martin Schmauder, Professur Arbeitswissenschaft, Institut für Technische Logistik und Arbeitssysteme der Technischen Universität Dresden.