BestMobil

Immer mehr Beschäftigte sind beruflich unterwegs und damit einem erhöhten Unfall- und Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Welche Maßnahmen können hier präventiv ansetzen? Das Projekt „BestMobil: Berufsbedingte Mobilität – Präventionsansätze erkennen und erproben will hierzu Maßnahmen ermitteln und mobilitätsbedingte Gefährdungen in Betrieben reduzieren.

Seit Mai 2016 steht eine Online-Befragung Unternehmen und Mitarbeitern mit mobilen Tätigkeiten (z. B. Außen- und Kundendienst, ambulante Pflege) zur Verfügung. Wer teilnimmt, bekommt ein individuelles Gefährdungsprofil und eigene Maßnahmenvorschläge.

Unternehmen erhalten darüber hinaus eine Gefährdungsbeurteilung mit Dokumentation gemäß § 5 ArbSchG und können an einer zusätzlichen Praxisstudie teilnehmen. Dazu werden in den teilnehmenden Betrieben die Arbeitsbedingungen genauer ermittelt und darauf aufbauend Maßnahmen durchgeführt - natürlich kostenlos.

Während zu den Folgen beruflicher Mobilität bereits einige Erkenntnisse vorhanden sind, mangelt es bislang an Wissen bezüglich erfolgreicher Präventionsmaßnahmen bei berufsbedingter Mobilität. Als Ergebnis des auf drei Jahre angelegten Projekts sollen daher:

  • Wissenschaftlich fundierte und erprobte Präventionsmaßnahmen bei berufsbedingten mobilen Tätigkeiten ermittelt und
  • Empfehlungen für Unfallversicherungsträger und Betriebe abgeleitet werden.

Das Projekt wird im Forschungsverbund bestehend aus der TU Dresden, FSU Jena, systemkonzept GmbH und GITTA mbH durchgeführt. Auftraggeber des Forschungsprojekts ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Weitere Informationen zum Projekt unter www.projekt-bestmobil.de.

Flyer zum Projekt

Ansprechpartner bei systemkonzept
Philip Asthon

0221-56908-23
0157-74005784